Die Chronik von Xerastal
Dies ward mir euch zu berichten gegeben...
...die Geschichte eines kleinen Ortes mit Namen Xerastal im Reiche Karandor.
Leider sind viele der Ereignisse im Laufe der Jahre verloren gegangen und so beginne ich mit meiner Erzählung zu
der Zeit als ein unbekannter Reisender mit Namen Tetricus in Xerastal einen gewaltsamen Tod fand.
Diese grausame Tat wurde nie aufgeklärt, man fand nur heraus ,dass er dem Zauberer Vortimax ein geheimnissvolles
Artefakt mit Namen Vorteporixkugel übergeben wollte.
Mikus der Gnom nahm die Kugel an sich und behielt das Geheimnis für sich.
Ein paar Monde später wurde Xerastal von einer Gruppe Orks angegriffen, die unseren Tempel plünderten und
dessen Allerheiligstes stahlen, das Auge Larans. . .
Sosanna, die Priesterin des Larantempels, brach nach Karandor auf, um die obersten Laranpriester um Rat wegen des
gestohlenen Artefaktes zu fragen. Ausserdem will sie Nahrung für den Winter kaufen und dann nach Xerastal
zurückkehren.
Sie kehrte niemals zurück. . .
Unter Führung des tapferen Paladins Duer machte sich eine Gruppe von Dorfbewohnern auf eine gefährliche Reise
um dieses Artefakt wieder in den Tempel zurückzubringen.
Unterwegs wurden sie von einem dunklen Magier und Riesenspinnen angegriffen, mussten einen gefährlichen Fluss
überqueren und begegneten einem mysteriösen Druiden.
Unsere Helden wagten den Aufstieg ins Gebirge um nach schwerem Kampf in den unterirdischen Höhlen gegen Orks und
einen Feuerdämonen zu bestehen, Laran`s Auge zurückzugewinnen und mit Hilfe des Druiden nach Xerastal
zurückkehren.
Durch ein Portal aus gleißendem Licht kamen Mikus, Duer, Eiric, Leon, Evaloe, Mortendo und Ailli wieder ins Dorf.
Sie brachten "das Auge von Laran" wieder zurück in den Tempel. Außerdem konnten sie noch weitere Artefakte
in Sicherheit bringen.
In einer Nacht ging ein schreckliches Unwetter nieder und eine Windhose hielt direkt auf das Dorf zu. Mit vereinten
Kräften gelang es Kain, einem weisen Catuspriester, Vortimax, Mithrandir und Ulldara, den Weg der Windhose zu
verändern, jedoch wurde die Ernte auf den südlichen Feldern um Xerastal herum zerstört.
Dem Dorf drohte nun eine Hungersnot. . .
Die Getreideernte konnte nur zu einem Drittel gerettet werden, das restliche Korn wurde gedroschen und sicher in den
Silos verstaut. Die Kartoffelfelder sind in Mitleidenschaft gezogen worden, könnten sich jedoch wieder erholen.
Die Bauern versuchten, das Meiste zu retten. Auf der Streuobstwiese wurden die entwurzelten Bäume abtransportiert,
dass abgerissene Obst, auch wenn es noch nicht reif war, aufgeklaubt und zum Nachreifen in die Lagerhäuser
gebracht.
Kain und Mithrandir sind mit einigen Packpferden losgezogen, um in den westlichen Nachbardörfern Vorräte
für den Winter zu kaufen.
Sie konnten genug Vorräte besorgen, um die Bewohner Xerastals über den Winter zu bringen. Der
Bürgermeister Griswald verteilte die Vorräte gerecht an alle.
Ulldara und Finjak haben auf einigen Feldern im Süden winterhartes Gemüse (Feldsalat, Fenchel, Endiviensalat)
eingesät.
Der Wiederaufbau des Larantempels begann, die Bauarbeiten werden von Duer und Leon angeführt. Beim Zusammenbruch
des Daches stürzte Duer in die Tiefe, konnte jedoch durch Evaloes Heilzauber gerettet werden.
Die Dorfbewohner bauten zwei Zugbrücken und lenkten den Fluss so um, dass dieser nun das ganze Dorf wie ein
Wassergraben umschließt.
Unter der Führung des Priesters Kain brachen, Ailli, Leon, Vortimax und Ulldara auf, um die Voteporixkugel zur
Zaubergilde nach Daschar, der Hauptstadt des Küstenreiches, in Sicherheit zu bringen.
Am Gebirgspass zur Burg Falkenstein, die von den dunklen Magiern besetzt worden war, kam es zu einer Schlacht.
Die Burg konnte befreit werden, doch entführten die Magier Ailli auf ihrem Rückzug.
Der König von Daschar gab Kain und den anderen aus Dankbarkeit für die Befreiung der Burg eine Abteilung
seiner besten Soldaten mit um Xerastal zu beschützen.
Kain, Leon, Vortimax und Ulldara kehrten durch ein Portal, erschaffen von der Zauberergilde in Daschar, zusammen mit
den Soldaten zurück, nachdem sie die Vorteporixkugel übergeben hatten.
Gerade noch rechtzeitig, denn das Dorf wurde von einer Armee dunkler Magier angegriffen.
Mikus und die zurückgekehrte Ulldara schafften im ganzen Dorf einen antimagischen Bereich, so dass die Magier ihre
Kraft verloren
Der Angriff konnte abgewehrt werden, doch wurden der Bürgermeister Griswald, sowie Mortendo, Andrej, Eiric und
Gillion im Kampf getötet.
Viele Häuser sind durch Angriffe beschädigt oder teilweise sogar ganz zerstört worden.
Ulldara wurde daraufhin von den Bewohnern zur neunen Bürgermeisterin gewählt.
Die Häuser wurden mit vereinten Kräften und Hilfe der Soldaten wieder aufgebaut und Maddock erwies sich als
genialer Töpfer.
Er baute seine Ziegelbrennerei aus, um mit anderen Dörfern Tauschgeschäfte abschließen zu
können.
Um dem toten Mortendo die letzte Ehre zu erweisen, brachen Evaloe, Laoin, Duer, Leon, Aurog, Sepiana, Arphen und Asbac
der Hund ins Eisengebirge auf, um Mortendos Runenhammer zu seiner Sippe zurückzubringen.
Dazu haben sie eine Anlegestelle und ein Schiff gebaut.
Nach einer Flussfahrt ins Eisengebirge, mussten unsere Helden ihr Boot am Ufer zurücklassen und zu Fuß den
gefährlichen Aufstieg ins Eisengebirge wagen.
Dabei ist der Elf Arphen in den Bergen abgestürzt, sein Leichnam konnte nicht mehr gefunden werde.
Bei Ihrer Ankunft in den unteridischen Minen der Zwerge wurden unsere Freunde von Mortendos Sippe freundlich
aufgenommen.
In diesen Höhlen stießen sie dann auf eine unterirdische Festung der dunklen Magier.
Unsere Helden kämpften Seite an Seite mit den tapferen Zwergen ein blutige Schlacht, in der viele tapfere Krieger
und der Anführer der Zwerge starben.
Die Festung der dunklen Magier konnte zerstört werden, doch ihr Anführer konnte durch ein Portal
entkommen.
Sepiana blieb verschollen, nachdem sie hinter dem dunklen Obermagier in das Portal gesprungen ist.
Leon, Aurog, Laoin, Evaloe, Duer und Asbac kehrten sicher nach Xerastal zurück.
Im Dorf konnte sich ein geheimnisvoller Druide in Mikus Geist eingeschleichen, so dass dieser gezwungen war, seinen
Körper zu verlassen als Kain ihn daraufhin zum Kampf stellte.
Mikus Geist befand sich nun im Körper der Bürgermeisterin Ulldara.
Eron, der geheimnissvolle Druide bekam jedoch seine gerechte Strafe, nachdem er Streit und Zwietracht unter den
Dorfbewohnern sähen wollte.
Um die Geistwanderung rückgängig zu machen, musste ein bizarres Ritual durchgeführt werden.
Einige Bewohner Xerastals brechen auf, um hierfür nötige Artefakte zu sammeln.
Die Bewohner konnten alle Zutaten für das Ritual zusammengetragen und Kain gelingt es, an einen mystischen
Druidentempel im Wald die Geistwanderung wieder rückgängig zu machen.
Daraufhin ward ein Freudenfest gefeiert, bei dem Mikus um die Hand Ulldaras anhält.
Als im nun folgenden Winter, Grum, unser zwergische Schmied verstarb wurde er in der Nähe des Dorfes von den
Dorfbewohnern zur letzten Ruhe gebettet.
Der Aufbau des Dorfes kam dennoch weiter voran.
Ulldara und Mikus sind zusammen ins Rathaus gezogen und Tolgur hat die Schmiede von Grum übernommen.
Nachdem sie einem dunklen Magier einen Portalring abnehmen konnten, brachen der Priester Kain, Mikus, Maddock und
Evaloe durch ein magisches Portal, zum letzten Zufluchtsort der dunklen Magier, einer Bergfestung am Rande zur ewigen
Dunkelheit auf um Sepiana zu befreien.
Es kam zu erbitterten Kämpfen mit den letzten Schergen der Magier in der Festung, in der sie auch den
entführten Ailli wiederfanden.
Doch sie kamen zu spät um ihm noch zu helfen, er starb um Sepiana die Flucht zu ermöglichen.
Rasend in seinem Zorn wollte Kain nun die dunkle Magiersekte endgültig vernichten und kämpfte sich mit seinen
Gefährten durch das Innere der Festung, bis sie dem Großmeister des Ordens im erbitterten Zweikampf
gegenüberstanden.
Kain musste zu seinem Entsetzen feststellen, dass es sich bei dem Großmeister um einen alten Weggefährten
handelte, der von einem finsteren Dämon, einem Tana'ri besessen war und von diesem zu all den Grausamkeiten
gezwungen wurde um die Macht in Edalon unserer Welt an sich zu reißen.
Kain konnte seinem Freund nicht mehr helfen und der Dämon entkam.
Kain befürchtete das Xerastal auch weiterhin in großer Gefahr schwebt und kehrte mit seinen Freunden und den
toten Freunden durch das Portal zurück.
Etwa zur gleichen Zeit bemerkte Arcus, der neue Zauberlehrling von Vortimax, dass es eine Familie von Schreckensdachsen
nach Xerastal verschlagen hatte.
Die Tiere wurden eingefangen und anschließend von Duer und einer Gruppe Dorfbewohnern abtransportiert, um
woanders wieder ausgewildert zu werden.
Und die Geschichte geht weiter. . .