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Rollenspiel - Bäume

Dienstagsrunde Hannover Abenteuer auf dem Marienberg

Abenteuer auf dem Marienberg

Am 19.September 1924 treffen sich die alten Schulfreunde Gustav, Frederick, Magnus und Karl in Nordstemmen zu einem gemeinsamen Ausflug auf den nahe gelegenen Marienberg.
Am Freitag wandern die vier Freunde zunächst zum Schloss Marienburg, um mit dem Schlossverwalter eine private Führung durch das königliche Schloss zu organisieren. Anschließend kehren die Gefährten in der Waldgaststätte Marienberg ein, wo sie nun das Wochenende verbringen wollen.
Neben den Charakteren sind an diesem Abend die Eheleute Aubenberg und weiterer Gast in der Waldgaststätte zugegen. Während die Freunde auf ihr bestelltes Essen warten, fällt ihnen ein Zeitungsartikel ins Auge, der von einem Goldfund auf dem Marienberg berichtet.
Am ersten feuchtfröhlichen Abend im Gasthaus tauschen sich die Schulfreunde über die jüngsten Ereignisse aus, bevor sie schließlich mehr oder weniger angetrunken in ihren Zimmern zu Bett gehen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück brechen die Freunde zum Schloss Marienburg auf. Dort machen sie eine furchtbare Entdeckung: Der Schlossverwalter liegt tot in einem Gebüsch am Eingang. Todesursache sind schwere Kopfverletzungen.

Nachdem die vier jungen Männer den Ort kurz untersucht und den Tod des Schlossverwalters festgestellt haben, eilen sie zur Waldgaststätte, um den Unglücksfall zu melden.
Ein anwesender Lieferant wird mit seinem "Liefer-Dreirad" umgehend geschickt, die Polizei zu alarmieren. Der Wirt möchte den Vorfall außerdem dem zuständigen Förtster melden und schickt seine Frau zu ihm. Die vier Ausflügler beschließen, die Wirtsfrau zum Förster zu begleiten, obgleich der Wirt sie bittet, sich keine weitere Sorgen oder Umstände zu machen. Bald wird die Polizei vor Ort sein, und den Vorfall klären.
Auf ihrem Weg zum Förster deutet die Wirtsfrau der Ausflugsgruppe Unglücksfälle an: Nicht nur, dass ihr heute ein Missgeschick beim Bodenwischen unterlief - auch von Alpträumen und Krankheiten in der Umgebung berichtet sie.
Die Gefährten legen noch einen Zwischenstopp bei der Gärtnerei ein und informieren den Schlossgärtner über den Todesfall.

Der Gärtner Grüne reagiert zunächst überrascht und ungläubig auf die Nachricht vom den Tod des Schlossverwalters. Das Angebot, die Ausflügler zum Förtster zu begleiten, lehnt er ab.
Die vier jungen Männer begleiten Frau Alves weiter zum Förster. Dieser ist auch tatsächlich zu Hause und folgt der Gruppe zum Tatort. Auf den Anblick reagiert des toten Schlossverwalters reagiert der Förster geschockt, versucht jedoch nach außen die Fassung zu behalten. Er beginnt sofort mit der Untersuchung des Tatorts.
Wegen der Vermutung, dass sich der Täter oder gar weitere Opfer im Schloss befinden könnten, geht der Förster mit den Wanderern und Frau Alves zum Gärtner, der vermutlich einen Schlüssel für das Schloss hat. Am Haus des Gärtners sind die Türen und Fensterläden geschlossen. Herr Grüne ist jedoch zu Hause und der Förster bittet um ein Gespräch unter vier Augen.
Mit dem Hinweis, dass die jungen Wanderer den Marienberg bis zur Ankunft der Polizei nicht verlassen dürfen, schickt der Förster sie mit Frau Alves zur Waldgaststätte.
Während Frederick, Gustav und Karl mit Frau Alves in Richtung Gaststätte aufbrechen, lässt sich Magnus zurückfallen und versucht die beiden Männer im Haus zu belauschen. Als er das Gespräch zwar hört, jedoch den Gesprächsinhalt nicht verstehen kann, schaut er sich am Haus des Gärtners um.

Die vier jungen Männer begeben sich gegen Mittag zur Waldgaststätte, wo sie ein Mittagsmahl einnehmen. Kurze Zeit später taucht Herr Faldenbach dort auf, um die Besucher abzuholen: Der Förster hat inzwischen vom Gärtner einen Schlüssel zum Schloss erhalten und möchte nun zusammen mit Frederick, Gustav, Karl und Magnus im Schloss nachsehen, ob es weitere Opfer oder Spuren auf den möglichen Täter gibt. Die Gruppe erreicht das Schloss und findet die Leiche des Schlossverwalters unverändert vor. Mit dem Schlüssel verschaffen sie sich Zutritt zu den Räumen durchsuchen diese. Die Räumlichkeiten des Verwalters sind unordentlich. Während ihrer Suche vernehmen die jungen Ausflügler den gellenden Entsetzensschrei einer Frauenstimme von draußen.

Sie eilen vor das Schloss und entdecken zusammengesunken und völlig geschockt in der Nähe des verstorbenen Schlossverwalters eine weinende Frau mit einem Korb voller Lebensmittel. Durch Nachfragen erfahren die Ermittler, dass es sich um Frau Stillwitz, eine Haushaltshilfe vom Schlossverwalter Wertbach handelt. Else Stillwitz kommt unregelmäßig etwa zweimal im Monat zur Marienburg, um Herrn Wertbach bei der Hausarbeit zu unterstützen. Meistens bringt sie dann auch Einkäufe aus dem Nordstemmen mit.
Während sich Magnus und Karl um die unter Schock stehende Frau kümmern und sie nach ihrer Beziehung zum toten Schlossverwalter befragen, durchsuchen Frederick und der Förster Faldenbach die übrigen Räume des Schlossverwalters.
Gustav bemerkt zwischenzeitlich eine Bewegung in den Parkanlagen vor dem Schloss. Als er zusammen mit Magnus der Bewegung folgt, entdecken sie den Gärtner Grüne bei seiner Arbeit. Er entfernt mit einer Schaufel Gras am Rand der Rasenfläche aus den Beeten. Nach eigener Aussage muss er die kurze Flachschaufel dafür verwenden, da sein Spaten verschwunden ist.
Schließlich untersuchen die Ermittler erneut die zwischenzeitlich abgedeckte Leiche des Schlossverwalters. Sie können keinen weiteren Schlüssel für die verschlossenen Türen im Schloss finden. Außerdem scheint die tödliche Kopfverletzung nicht von der Schaufel des Gärtners zu stammen.


Nachdem die Leiche und die Schaufel des Gärtners ins Torhaus des Schlosses verbracht wurden, verlässt die Gruppe das Schlossgelände und trennt sich: Herr Faldenbach führt noch ein Gespräche mit Frau Stillwitz, bevor er dem Gärtner einen weiteren Besuch abstatten will. Die Reisegruppe macht sich auf den Weg zur Waldgaststätte, um zu schauen, ob die Polizei inzwischen eingetroffen ist.
Auf dem Weg vom Schloss zur Waldgaststätte berichtet Frederick vom Fund eines alten Bautagebuchs im Schlafgemach des Schlossverwalters. Das stark beschädigte Buch berichtet vom Baufortschritt und von Unglücksfällen beim Bau der Burg.
Auf ihrem Weg werden die jungen Wandersleute selbst von unglücklichen Zwischenfällen verfolgt: Karl wird beinahe von einem morschan Ast erschlagen, der sich von einer alten Buche löste und auf die Schulter des Pfarrers stüzte. Karl zieht sich eine schwere Prellung und schmerzhafte Abschürfungen zu. Kurz darauf stürzt Gustav über einen Stein und fällt seinen bereits verletzten Unterarm.
Als die Wanderer schließlich an der Waldgaststätte ankommen, stellen sie fest, dass noch immer keine Polizeiermittler dort sind. Sie erwägen daraufhin, selber in der Ort zu fahren, um die Polizei zu alarmieren. Herr Alves, der Wirt, versucht die jungen Männer zu beruhigen und von einem Marsch ins Dorf abzubringen. Es gibt Speisen und Getränke auf Kosten des Hauses wegen der entstandenen Unannehmlichkeiten.
Der junge, nervös wirkende Gast schaltet sich unerwartet in der Gespräch der Gruppe ein und möchte wissen, was am Schloss vorgefallenb ist. Zunächst weichen Gustav, Frederick, Karl und Magnus den Fragenn aus. Schließlich kommt es jedoch zu einem Gespräch unter vier Augen zwischen Gustav und dem Gast, der sich als Heinrich Wallbaum vorstellt.
Nach dem Gespräch beschließen die Gefährten, die Nacht noch in der Waldgaststätte zu verbringen, da kein geeignetes Fahrzeug zur Verfügung steht, um ins Dorf zu gelangen.


Bei einem gemeinsamen Abendessen berichtet Gustav von der Geschichte des Herrn Wallbaum: Er möchte die Geschichte um einen mysteriösen Kult aufklären, von dem er aus den Aufzeichnungen seines verstorbenen Vaters gelesen hat. Bei den Hügelgräbern auf dem Marienberg soll sich demnach vor einigen Jahren ein blutiges Ritual abgespielt haben.
Während des Abendessens erreicht Paula Poblitz, die Tochter des Polizisten aus Pattensen, die Waldgaststätte. Da ihr Vater zur Zeit verhindert ist, war sie kurzerhand auf den Marienberg gefahren, um zu schauen, was dort tatsächlich passiert ist. Die Wandersleute sind enttäuscht, dass nach vielen Stunden noch immer kein richtiger Polizist auf dem Marienberg aufgetaucht ist.
Nach Einbruch der Dunkelheit schlägt das Wetter um: Das spätsommerliche Wetter weicht ersten Herbststürmen, die an den Fensterläden rütteln und um die Hausecken pfeifen.
Die Reisegruppe geht zu Bett. Von der Ereignissen des Tages verunsichert, schlagen sie ihr Nachtquartier gemeinsam im Zimmer von Gustav und Magnus auf. Wachen werden eingeteilt, wobei Frederick und Magnus die erste Wache übernehmen. Das Nachbarzimmer bleibt leer und wird verschlossen.
Paula erhält für die Nacht ebenfalls ein Zimmer. Sie wird im ersten Obergeschoss unter dem Zimmer der reisenden Herren untergebracht.


Bevor die vier reisenden Herren ihre Nachtruhe einläuten, diskutieren sie noch über die Ereignisse des Tages und über die nächsten Schritte. Am Abend werden noch einmal in Ruhe die gefundenen Bücher und Unterlagen studiert und verglichen.
Schließlich entschließen sich Gustav und Frederick, Herrn Wallbaum einen späten Besuch abzustatten. Sie unterhalten sich mit dem nervenkranken Student über sein Vorhaben, die Hügelgräber aufzusuchen und über die Hintergründe, die ihn dazu treiben. Der junge Mann ist sichtlich aufgeregt und plaudert recht offen über die Geschichte seines Vaters, um Begleiter für seinen nächtlichen Ausflug zu finden.
Gustav und Frederick lehnen jedoch ab und verweisen auf Frau Poblitz, die Tochter des ortsansässigen Polizisten. Die beiden Herren verabschieden sich schließlich von Herrn Wallbaum und kehren auf ihr Zimmer zurück. Dort angekommen, begeben sich Karl und Gustav zur Ruhe, während Frederick das Zimmer bewacht und Magnus sich im Treppenflur postiert. Dort hört er auch nach einiger Zeit, wie im ersten Obergeschoss eine Tür geöffnet wird und jemand an einer anderen Tür klopft.
Zu dieser Zeit beobachtet Frederick, eine Getsalt, die mit einer Laterne im Wald verschwindet. In diesem Augenblick erwachen auch Gustav und Karl aus ihren Alpträumen. Die Aufregung ist groß. Die vier Freunde springen auf und begeben sich ins erste Obergeschoss des Gasthauses, wo sie Herrn Wallbaum vor der Tür von Frau Poblitz antrffen. Der Student möchte nun doch noch in der Nacht zu den Hügelgräbern aufbrechen.
Die Ausflugsgesellschaft entschließt sich nun doch, zu den Hügelgräbern aufzubrechen.

Zusammen mit Paula Poblitz und Heinrich Wallbaum schleichen die vier alten Schulfreunde durch den Wald zu den Hügelgräbern. Während ihres Weges wird Heinrich Wallbaum zusehens unruhiger. Er wirkt teilweise wie besessen und drängt zur Eile.
Schließlich erreicht die Gruppe eine Anhöhe mit dichtem Gestrüpp. Frederick bemerkt hinter dem Gestrüpp zwischen den Bäumen ein Flackern. Das Licht wird gelöscht und die sechs Nachtspaziergänger schleichen sich durch das Unterholz. Immer deutlicher hören sie ein Summen, dass das Rauschen des Windes auf schaurige Weise begleitet. Endlich können die Gefährten einen Blick durch das Unterholz auf eine Lichtung zwischen den Hügeln erhaschen:
Dort sind rund 20 in weiße Laken gehüllte Menschen zu sehen, die im Kreis stehen und sich zum Gesang hin- und herwiegen. Der Gesang wird immer lauter und plötzlich gehen die umstehenden Leute in die Knie und geben den Blick auf eine Person in der Mitte des Kreises neben einer kleinen Feuerstelle frei. Die Person streckt ihren Arm in die Höhe. In der Hand hält sie einen Dolch.
Heinrich Wallbaum bleibt wie angewuzelt am Rand des dichten Unterholzes stehehn und beobachtet wie gebannt das Geschehen. Gustav fällt in die wiegenden Bewegungen der verhüllten Menschen ein. Die Gesamtsituation zerrt an den Nerven der Beobachter.


Als in dieser bizarren Szene die in der Mitte des Hügels stehende Person auf etwas einsticht, verlieren Paula, Gustav und Frederick die die Nerven. Es kommt teilweise zur Flucht und damit zur Trennung der Gruppe. Durch die Bewegungen im Unterholz am Rand des Hügelplateaus werden die verhüllten Kultisten auf die Beobachter aufmerksam. Sie brechen ihr Ritual schleunigst ab und suchen nach den Beobachtern. In kleinen Gruppen verlassen die Gestalten den Hügel und streifen durch den Wald. Die Beobachter bleiben jedoch in der Dunkelheit verborgen und scheinbar unentdeckt. Karl, Magnus und der am Knie verletzte Frederick suchen auf der Lichtung nach Spuren. Magnus stellt Blut auf dem Baumstumpf mitten auf dem Hügel fest und findet ein kleines Metallstück, welches auf den ersten Blick aussieht wie ein Stück Ast. Die drei suchen nach Spuren und versuchen die Verfolgung der verhällten Gestalten aufzunehmen.
Paula und Gustav waren in wilder Panik geflohen, stellen jedoch fest, dass eine übereilte Flucht im dunklen Wald zwecklos ist. Scheinbar wimmelt es im Bereich der Hügel von weiteren Wesen im Wald. Plötzlich zerreißt ein lauter Knall das gleichmäßige Rauschen des Windes in den Baumkronen. Während Paula und Gustav versuchen, einen Überblick über die Situation zu bekommen und eine kleine Gruppe der verhüllten Wesen zu verfolgen, wird Gustav von dem wahnsinnigen Heinrich Wallbaum niedergeschlagen, der Gustav offenbar für einen der fremden Gestalten im Wald hält. Mit einer Platzwunde am Kopf und einem Schwindelgefühl kann Gustav jedoch wenig später die Suche fortsetzen.
Die suchenden Gefährten bleiben zunächst erfolglos und kehren zum Schauplatz des Rituals zurück, wo Gustav einen verzweifelten Schrei in die Nacht ausstößt.
Die Gefährten versammeln sich wieder auf dem Hügel und beraten über das weitere Vorgehen. Im Schein ihrer Lampen untersuchen sie die Lichtung nach Spuren und anderen Auffälligkeiten. Durch den Gustavs Schrei und das Licht alarmiert treten einige Zeit später zwei uniformierte Polizisten auf die Lichtung. Die nächtlichen Wanderer werden von den Polizisten zur Waldgaststätte begleitet, wo Kommissar Klötzlin aus Hildesheim bereits weitere Zeugen befragt. Die Ausflügler werden einzeln befragt und als wichtige Zeugen zur Polizeistation nach Hildesheim mitgenommen. Einige Indizien und Aussagen belasten die Vier schwer. Dennoch gelingt es den Anwälten der Adligen, einen Freispruch auszuhandeln. Schließlich wird in der Gerichtsverhandlung um den Todesfall Wertbach der Gärtner Herr Grüne des Totschlags im Affekt schuldig gesprochen und mit Freiheitsstrafe bestraft. Der Ruf der vier Schulfreunde hat jedoch durch die Ermittlungen der Polizei gelitten. Ihr Ansehen ist beschmutzt, vor allen Dingen, da die Grundlage für die Verurteilung von Gärtner Grüne sehr mager ist.

Werden Gustav, Frederick, Karl, Magnus und Paula die wahren Hintergründe für die Ereignisse am Marienberg noch ermitteln und ihre Unschuld auch den Zweiflern beweisen können?

Unterlagen zum Rollenspiel

Grundlage für das Rollenspiel ist die aktuelle FeBaRoS-Version.
Hier werden in Kürze auch die verteilten Handouts des Abenteuers bereit gestellt.

Liste der bekannten Personen (NSC)

Den Charakteren sind bisher die folgenden Personen in der aktuellen Gesichte begegnet: