An jedem zweiten Dienstag trifft sich unsere Rollenspielgruppe in Hannover. Die nächsten Spieltermine sind:
Seit April 2010 spielen wir in eine neue Horror-Kampagne in Norddeutschland (Herbst 1924), die aus mehreren Kurzabenteuern besteht.
Für die Gestaltung der Charakterere gelten die folgenden Anhaltspunkte:
Als Spielregeln dienen die bekannten FeBaRoS-Regeln in der modifizierten Version.
Zur Verteilung auf die Attribute stehen bei Charaktererschaffung 84 Punkte zur Verfügung.
Die Fertigkeitspunkte bei Spielbeginn errechnen sich nach der Formel 5 x IN-Wert + 20 x BI-Wert.
Die folgenden Charaktere haben sich in der Gruppe zusammengefunden:
Aus verschiedenen Richtungen und Anlässen reisen Marie Daub, Heinrich Dorfmark, Jonathan Rabe und Konrad Mollebusch am 08. November 1924 nach Parchim an. Den Abschnitt von Schwerin nach Parchim müssen sie unerwartet auf der Straße zurücklegen, da die Eisenbahnstrecke gesperrt ist.
So treffen sich die vier Reisenden erstmals in dem Bus eines örtlichen Taxiunternehmers, der sie mit seinem alten Daimler-Bus von 1905 nach Parchim bringen soll. Während der unbequemen Fahrt lernen sich die Reisenden ein wenig näher kennen. Auch Herr Kraft, der Fahrer des unkomfortablen Fahrzeugs, beteiligt sich an den Gesprächen seiner Fahrgäste.
In einem Augenblick der Unaufmerksamkeit des Fahrers kommt der Bus von der Straße ab und bleibt mit einem lauten Scheppern in gefährlicher Schräglage stehen. Die Gruppe befindet sich mitten im Friedrichsmoor und es beginnt zu regnen. Der Busfahrer untersucht kurz den Schaden und kommt zu dem Schluss, dass die Reparatur mit Hilfe der mitgeführten Ersatzteile möglich ist, jedoch einige Stunden dauern wird.
Wegen der ungemütlich nassen und kühlen Witterung und der bald einsetzenden Dunkelheit bietet der Fahrer an, die Reisenden an einem naheliegenden Gasthaus abzuholen, sobald der Wagen wieder fahrtüchtig ist. So machen sich die vier jungen Leute zu Fuß auf den Weg zum nächsten Gasthaus. Ziemlich durchnässt und durchgefroren erreichen sie tatsächlich bald einen Pfad, der vom Weg in Richtung Norden führt. Der Pfad scheint nicht regelmäßig genutzt zu werden und nur ein verwittertes Holzschild weist zu "Bernstätters Herberge".
Dem Pfad folgend erreichen die Reisenden tatsächlich alsbald ein prunkvolles und gut gepflegtes Herrenhaus, als bereits erster Donner grummelt und der Regen stärker wird. Die Eingangstür wird von einer freundlichen alten Dame geöffnet, die die Fremden sofort gastfreundlich empfängt und hereinbittet. Es folgt eine äußerst angenehme Bewirtung mit heißen und alkoholischen Getränken. Am offenen Kamin besteht die Möglichkeit, durchnässte Kleidung zu trockenen.
Im weiteren Verlauf des Abends erkunden die Reisenden die Herberge. Es gibt neben dem angenehmen Rauchzimmer einen großen Salon mit Bibliothek, einen Speiseraum und einige Gästezimmer. Doch langsam dmämmert den Besuchern, dass hier etwas nicht zu stimmen scheint: Die Bücher der Bibliothek sind alle recht alt. Scheinbar ist kein Buch jünger als 1882. Auf einem jungen Portrait des Hausherrn steht als Jahreszahl "'76". Die Mode der Bewohner entspricht der Mode des letzten Jahrhunderts. Der Preis von 10 Mark für Übernachtung und Abendessen erscheint auch für ländliche Gegenden außergewöhnlich niedrig.
Bei einem umfassenden Abendessen mit den Bewohnern und den Bediensteten der Herberge erfahren die Gäste, dass der gereichte Wein von 1881 erst drei Jahre alt ist. Kontrollfragen zur jüngsten Geschichte der 1920er Jahre weichen die Gastgeber verlegen aus. Für die Bewohner der Herberge scheint die Zeit tatsächlich still zu stehen.
Auch nach drei Stunden lässt der Regen nicht nach. Draußen stürmt es und immer wieder wird das laute Rauschen des Regens von Blitz und Donner begleitet. Gelegentlich ist das Heulen von Wölfen zu hören, vor denen die Bewohner eindringlich warnen. Angeblich sind schon Wanderer im Friedrichsmoor verschollen.
Direkt nach dem Essen machen sich Jonathan Rabe und Heinrich Dorfmark heimlich auf den Weg zum Bus von Herrn Karft. Sie sind wegen des Unwetters und der Geschichten von gefährlichen Wölfen besorgt um den redseligen Fahrer. Auf dem Weg zum Bus werden die beiden Männer selbst Opfer eines Wolfsangriffs. In dem entbrennenden Kampf wird Jonathan Rabe schwer verletzt. Gemeinsam gelingt es den beiden Männern dennoch, den Wolf in die Flucht zu schlagen.
Beide kehren verschmutzt und verletzt zur Herberge zurück, wo ihr Auftritt bei allen Anwesenden für große Aufregung sorgt.
Nach der ersten Versorgung der Jonathans Wunden werden Marie, Heinrich und Konrad von einer plötzlichen Müdigkeit himgesucht. Marie begibt sich zu Bett. Frau Bernstätter erklärt derweil Jonathan, Heinrich und Konrad, dass eine weitere nächtliche Suche nach dem Fahrer Herrn Kraft zu gefährlich und wenig erfolgsversprechend sei.
Müde begeben sich die Reisenden zu Bett und verfallen in einen Schlaf voller Träume, aus dem sie des Nachts einzeln von furchtbar maskierten Kultisten geweckt werden.
Marie, Heinrich, Jonathan und Konrad werden zunächst einzeln gefesselt und geknebelt und in einen dunklen Keller geführt, der die verkohlten Überreste menschlicher Körper enthält.
Nachdem alle vier im Keller versammelt sind, werden sie gemeinsam in den Garten geführt. Das regnerische Gewitterwetter ist inzwischen einer sternenklaren und schneidend kalten Nacht gewichen.
Marie und Heinrich werden im Figurengarten an einem Pfahl festgebunden, während sich Joanthan und Konrad so stark zu Wehr setzen, dass sie ihre Geggner schließlich überwältigen und kampfunfähig machen können.
Im Garten beginnt derweil ein Ritual, mit welchem eine Art Feuer beschworen werden soll. Elfriede Bernstein und die maskierten Kultisten verfallen in einen unverständlichen und unmelodischen Gesang, als es plötzlich immer wärmer wird.
Die Hitze schwillt minutlich an und erst in letzter Sekunde gelingt es Marie und Heinrich sich zu befreien und gemeinsam mit Jonathan und Konrad in den Wald zu fliehen.
Zunächst noch verfolgt von einer brennenden Frau Bernstein, die das Ritual im letzten Augenblick noch gefährdet sieht, erreichen die Reisenden schließlich schwer atmend den Weg durch das Friedrichsmoor.
Während die Flüchtenden aus der Ferne erleben, wie Bernstätters Herberge offenbar in einer Feuersbrunst zusammenfällt, bemerken sie Herrn Kraft, der mit einer Laterne den Weg entlang kommt.
Herr Kraft hatte sich bereits sorgen gemacht, da er seine Fahrgäste nicht an der Gaststätte im Friedrichmoor angetroffen hatte. Die Geschichte, die er sodann von seinen Fahrgästen hört, verschlägt ihm gründlich die Sprache.
Schweigend und sicher fährt er Marie, Heinrich, Konrad und Jonathan nach Parichim, wo sie am frühen Sonntagmorgen das Krankenhaus erreichen. Nach einer gründlichen ärztlichen Versorgung der Wunden, geht es weiter zum eigentlichen Ziel der Reise: Familie Meyer.
Die Meyers sind überrascht über die Zusammensetzung der Besuchergruppe und über den Zeitpunkt ihres Besuchs. Dennoch werden die vier sofort herzlich empfangen und zum Frühstück eingeladen.
Die gemeinsam erzählte Geschichte über die vergangene Nacht vermag Hans-Gunther Meyer kaum zu glauben. Er rät seinen Besuchern die Kontaktaufnahme zum Pfarrer, der alle Leute hier und entsprechnd viele Geschichten aus der Gegend hier kennt.
Nach dem Gottesdienst suchen also die vier Akteure den Pfarrer der örtlichen Kirchengemeinde auf und dieser kann tatsächlich einiges über die Familie Bernstätter und ihre Herberge im Friedrichsmoor berichten: Vor genau 40 Jahren endete jedoch die Geschichte der Familie Bernstätter als ihr Gutshaus im Moor von einer Art Feuerball getroffen wurde und vollständig verbrannte.
Als sei der Boden selbst verbrannt, blieb nichts als Stein und Asche an der Stelle übrig, wo einst das große Haus stand. Einzig eine Taschenuhr wurde - freilich strak beschädigt und nicht mehr funktionierend - in der Asche gefunden.
Als der Pfarrer einen Blick auf das Fundstück gewährt, erkennt Heinrich darin seine Taschenuhr wieder, die er in Bernstätters Herberge zurücklassen musste.
Nach dem Besuch beim Pfarrer lassen sich Heinrich und Konrad beim Schneider neu einkleiden. Marie besucht das Parchimer Tageblatt auf der Suche nach einem Archiv.
Gegen Mittag treffen sich die Reisenden wieder bei Familie Meyer, um sich auszuruhen. Die letzte Nacht war kurz und ereignisreich, so dass ein zweistündiger Mittagsschlaf die erforderliche Erholung bringt.
Nach einem Kaffeekränzchen der Familie Meyer steht ein Besuch auf dem aktuell stattfindenden Martinimarkt an. Dort vergnügen sich die Gäste mit Familie Meyer. Insbesondere die Kinder Elke und Michael freuen sich über die bunten, süßen und aufregenden Annehmlichkeiten des Jahrmarktes. Es gibt Zuckerwatte und Waffeln, eine Fahrt mit dem Riesenrad und einen Besuch in "Monster und Mutationen". Dort gibt es ausgestopfte Tiere mit Abnormitäten zu sehen. Heinrich, Hans-Gunther und Michael entdecken dort einen irischen Troll, der laut Erzählung des Schaustellers zu Lebzeiten seinen Vorbesitzer angegriffen hat, so dieser ihn töten musste.
Die Gruppe zieht weiter über den Jahrmarkt und amüsiert sich an verschiedenen Ständen und Fahrgeschäften: Losbude, Dosenwerfen, blinde Leierkastenfrau. Eine Wahrsagerin berichtet schließlich Marie, Heinrich und Konrad über ihre Zukunft, ohne dabei sehr konkret zu werden. Dennoch gibt es einige beunruhigende Andeutungen von der alten Frau
Schließlich geht es weiter durch die Lange Straße zum alten Markt, wo Heinrich nach das Specialitätentheater besucht, in dem ungewöhnliche Menschen mit Fehlbildungen und Abnormitäten gezeigt werden. Konrad haut derweil den Lukas und Marie fährt mit den Meyer-Kindern Karussell.
Gemeinsam steht dann noch der Besuch am Marionettentheater an, welches zusammen mit einer Clownshow Teil eines Unterhaltungskabinetts ist. Die Kinder freuen sich über die Missgeschicke der Clowns und wie diese auch Gäste aus dem Publikum mit Wasser bespritzen oder mit Kamellen bewerfen. Langsam setzt Erschöpfung ein und man beschließt, nach einem Besuch beim Zauberer noch etwas zu trinken und dann den Heimweg anzutreten.
Was werden die vier Freunde und die Familie Meyer noch auf dem Martinimarkt erleben?
Von Dezember 2009 bis April 2010 führte es unsere Gruppe nach Neuseeland im Jahre 1892. In "Grauen bei Hokitika" gingen die Charaktere ungeklärten Vermisstenfällen auf die Spur und ließen in einem gefährlichen Finale ihr Leben.
Bei diesem Abenteuer besteht die Spielleitung aus zwei Personen.
Die Gruppe war insgesamt so besetzt:
Das Abenteuer "Schatten über Nordstemmen" spielten wir von März 2009 bis November 2009. Die Gruppe bestand aus den folgenden Charakteren:
Die Ereignisse des Spiels sind in einem Ereignisbericht vom Spiel zusammengefasst.
Ein KULT-Abenteuer führte uns nach New York. Dort spielten wir bis Januar 2009. Die Gruppe war wie folgt besetzt:
Ab Mai 2008 spielten wir ein Horror-Abenteuer in Hamborn (Cthulhu). Von diesem Abenteuer gibt es einige Aufzeichnungen des ermittelnden Kommissars Kornfeld.
Die Besetzung dieses Abenteuers sah so aus: